Performance und Talk mit Manuel Pelmuş

Achtung! Die Veranstaltung wurde auf 1 Stunde später also auf 18:00 Uhr verlegt!

Liebe Kunstfreund*innen,

am Donnerstag, den 1. November um 18 Uhr möchten wir gemeinsam mit Euch die Performance An Abstraction that Dictates Reality von Manuel Pelmuş verfolgen. Als letzte Produktion der ersten Spielzeit 2018 der Performancereihe ASSEMBLE präsentiert Pelmuş seine Performance im L40 Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz. Gemeinsam mit Euch möchten wir im Anschluss an die Performance mit dem Künstler ins Gespräch kommen.

Über Manuel Pelmuş:
„In seiner performativen Arbeit für den L40 Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz führt Manuel Pelmuş seine Gedanken zu der Rolle von Sammlungen für die Schaffung institutioneller Identitäten fort, in dem er hier seine fortlaufende Aktion als flüchtiges, erwerbbares Kunstwerk, im Sinne eines ersten Stücks für die Sammlung des Kunstvereins, vorschlägt. In dieser Geste impliziert der Künstler, dass sich das Gründungsstück der nicht-existenten Sammlung des Kunstvereins auf den Körper als Austragungsort von Widerstand und Handlungsfähigkeit beziehen sollte, sowie auf die Verbindungen zwischen einzelnen Körper jenseits zeitlicher und räumlicher Grenzen. Pelmuş widmet seine Arbeit der Namensgeberin der Institution indem er ihre private Sammlung getrockneter Pflanzen, die sie in der Isolation ihrer Inhaftierung schuf, miteinbezieht. Seine Recherche setzt den Fokus auf ihr philosophisches und wissenschaftliches Schreiben in ihren Briefen und dem „Herbarium“ – beides entstand in der Zeit ihrer Gefangenschaft. Die Ausstellung schafft eine Verbindung zwischen Luxemburgs Sammlungen und den Bedingungen ihrer Genese: körperlich isoliert und trotzdem in Verbindung zu Anderen. Die Vorstellung, dass eine Handlung, selbst wenn sie allein vollzogen wird, immer in Wechselwirkung mit den Handlungen und Produktionen Anderer steht, wird in der Arbeit bildlich: Die Bewegungen werden zeitgleich von zwei einzelnen Tänzern ausgeführt, einer in Berlin, einer in Bucharest. Obwohl es zwischen ihnen keine sichtbare Verbindung gibt, verbindet das Wissen der geteilten Bewegungen die Performer wie die Zuschauer der beiden Städte miteinander.“ (Quelle)

Wir freuen uns auf euch und stehen euch bei Fragen natürlich gerne zur Verfügung,
euer JungeMeister.net-Team