Tilo Schulz | Studio Visit

Der 1972 in Leipzig geborene Künstler beschäftigt sich in seinen Skulpturen, Zeichnungen, Bildern, Objekten und raumgreifenden Installationen mit dem Wandel von Kultur und künstlerischen wie politischen Vorstellungen.

Dabei geht es dem gleichzeitig als Kurator und Autor tätigen Künstler immer darum, komplexe Zusammenhänge im Medium der Ausstellung zu reflektieren.

Scheinbar unvereinbare Vorstellungen wie Figuration und Abstraktion, Realismus und Formalismus, Sozialismus und Kapitalismus, Kunst und Desin, Popkultur und kritische Theorie werden einander gegenübergestellt und in Zusammenhang gebracht.

Vermittelt werden die unterschieldichen Themen, die Schulz in verschiednen künstlerischen Medien aufgreift, nicht zuletzt über die sinnliche Erfahrbarkeit der Ausstellung und die Einbindung der BesucherInnen.

An seinem Arbeitsplatz wird uns der Künstler persönlich etwas über seine Arbeiten und seine aktuellen Ausstellungsprojekte erzählen. Darüberhinaus wird er im April zusammen mit Jörg van den Berg eine Gruppenausstellung in der temporären Kunsthalle kuratieren, über die wir schon jetzt einges erfahren werden.

Wir freuen uns über Eure Anmeldung unter: anmeldung@jungemeister.net.

Kurzbiografie:
Tilo Schulz war Gründer und Mitherausgeber der Kulturzeitschrift „spector, cut + paste“, lehrte als Dozent und erhielt diverse Preise und Stipendien. Erst kürzlich kuratierte er zusammen mit Eva Kraus die Ausstellung „Reduction und Suspense“ für den Bregenzer Kunstverein. Tilo Schulz hatte zahlreiche internationale Einzelausstellungen, zuletzt im Institut of Contemporary Art – Dunaújváros, Ungarn (2009), in der Blackwood Gallery Toronto (2008), in der Wiener Secession (2008) und in der Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig (2007), und er war in bedeutenden Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem in „Overtake“, Glucksman Gallery, Cork (2007),. „50 Jahre documenta“, Friedericianum Kassel (2005), „deutschemalereizweitausenddrei“, Kunstverein Frankfurt (2003), „German Open“, Kunstmuseum Wolfsburg (1999) und bei Manifesta 2, Luxemburg (1998).