Führung über die Berlin Biennale |Z/KU & Akademie der Künste

Liebe Kunstfreund*innen,

die 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst neigt sich langsam dem Ende zu, jedoch nicht, ohne dass wir ihr mit Euch einen Besuch abgestattet haben. Am Donnerstag, den 6. September um 18:30 Uhr führt uns Laura Schleussner, die Leiterin der Publikationsabteilung, durch die Ausstellungen in der Akademie der Künste und am ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik.

Unter dem Motto „We don’t need another hero“ versammeln die Kuratorin Gabi Ngcobo und ihr Team insgesamt 46 künstlerische Positionen, die sich in unterschiedlichsten Medien mit Themen wie Rassismus, Black Empowerment und Post-Kolonialismus auseinandersetzen. In fünf Ausstellungsorten reflektiert die 10. Ausgabe der internationalen Großausstellung die eurozentrische, patriarchal geprägte Kunstwelt, wobei sie nach Angaben der Kurator*innen „keine kohärente Interpretation von Geschichte(n) oder Gegenwart liefert“. „Sie erkundet vielmehr das politische Potenzial von Strategien der Selbsterhaltung.“

Achtung: Die Ausstellung läuft noch bis 9. September 2018. Euer Ticket berechtigt auch nach unserer Veranstaltung noch zum Eintritt in die anderen Ausstellungsorte.

Wir freuen uns auf euch und stehen euch bei Fragen natürlich gerne zur Verfügung,
euer JungeMeister.net-Team

Feminist Health Care Research Group | Talk mit Inga Zimprich

Liebe Kunstfreund*innen,

wir laden Euch herzlich ein, am Freitag, den 13.07.2018, um 16:30 Uhr gemeinsam mit uns die aktuelle Ausstellung Practices of Radical Health Care – Materialien zur Gesundheitsbewegung
der Feministischen Gesundheitsrecherchegruppe zu besuchen und mit der Künstlerin und Kuratorin Inga Zimprich ins Gespräch zu kommen.
„Die aktuelle Ausstellung Practices of Radical Health Care – Materialien zur Gesundheitsbewegung in der District Galerie präsentiert Recherche zur Gesundheitsbewegung West-Berlins. An der Schnittstelle zwischen Frauen*bewegung und Hausbesetzer*innenszene entstanden radikale Institutionen wie das Feministische Frauengesundheitszentrum (FFGZ), die antipsychiatrische Beratungsstelle und das HeileHaus, die heute mit alternativen Beratungsangeboten fortbestehen. Feministische Gesundheitsinitiativen organisierten Selbstuntersuchung, Selbsthilfegruppen und autonome Beratungen und kämpften für das Recht auf Abtreibung. Die Gesundheitsbewegung stellte den patriarchalen medizinischen Blick, insbesondere in der Frauen*heilkunde, und den funktionalen Gesundheitsbegriff der Schulmedizin infrage. Die Gesundheitsbewegung politisierte Krankheit als gesellschaftlichen Raum der Unterbrechung und des Widerstands.“ (Quelle: District Berlin)

Studio Visit | Malte Zenses und David Schiesser

Liebe Kunstfreund*innen,

wir laden Euch herzlich ein, am Samstag, den 07.07.2018, um 14:00 Uhr gemeinsam mit uns das Studio von Malte Zenses und David Schiesser zu besuchen und mit den beiden Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Malte Zenses und David Schiesser verbindet das Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Malte Zenses‘ Arbeiten zeugen von einer grafischen Anmutung. Indem der Künstler seine Werke auf wenige Farben und zeichnerische Elemente reduziert, erprobt er die Möglichkeiten der Abstraktion und formalen Decodierung. Dabei entstehen seine Werke oft durch die vielfache Überarbeitung des Zeichengrundes. Malte Zenses konfrontiert Rezipierende mit seinen Arbeiten mit Assoziationen von Leere und Fragmenthaftigkeit. David Schiesser, der ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main absolvierte, widmete sich anschließend der Tätowierung, die sein Oeuvre nachhaltig prägen sollte. Der Künstler begann, sich mit Haut als Zeichengrund zu befassen sowie Ästhetiken des Tätowierens in seine Arbeiten einzuarbeiten. In dem Einspeisen tattoo-ähnlicher Zeichenelemente ebenso wie mit der Verwendung von mittelalterlicher Zeichenästhetik gelingt es dem Künstler, auf unkonventionelle Weise den menschlichen Körper in seinen Werken zu erforschen.

Besuch der Kleinen Humboldt Galerie

Liebe Kunstfreund*innen,

nach einem spannenden Besuch der Kleinen Humboldt Galerie im letzten Sommer, laden wir Euch für Dienstag, den 03.07.2018, um 18:30 Uhr zum diesjährigen Talk mit der Künstlerin Britta Lumer und einer der Kuratorinnen der aktuellen Ausstellung ein.

Unter dem Titel [HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN] wird der Ausstellungsraum für 4 Wochen zum Atelier, in dem Besucher*innen den Entstehungsprozess der künstlerischen Arbeiten von Helena Hladilová, Anouk Kruithof, Britta Lumer und Zorka Wollny mitverfolgen können, bevor deren fertige Arbeiten für zwei Wochen präsentiert werden. Das Konzept der Ausstellung basiert auf dem Prinzip der Partizipation, so suggeriert bereits der Titel, dass Besucher*innen keineswegs eine passive Betrachter*innenrolle einnehmen sollen, sondern vielmehr eingeladen werden, die Ausstellung aktiv in Form von Texten und eigenen Führungen mitzugestalten.

Wir laden Euch herzlich ein, gemeinsam mit der Künstlerin Britta Lumer und einer der Kuratorinnen der Kleinen Humboldt Galerie die Ausstellung zu besuchen und mitzugestalten.

Abfallprodukte der Liebe | Führung @Akademie der Künste

Liebe Kunstfreund*innen,

am Donnerstag, den 07.06.2018, um 17:00 Uhr besuchen wir gemeinsam die aktuelle Ausstellung ‚Abfallprodukte der Liebe‘ in der Akademie der Künste. Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der drei befreundeten Kunstschaffenden Elfi Mikesch (Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin), Rosa von Praunheim (Filmemacher und Aktivist) und Werner Schroeter (Theater-, Opern- und Filmregisseur). Der Ausstellungstitel „Abfallprodukte der Liebe“ bezieht sich auf Werner Schroeters Poussières d’amour (1996), einen Film über das Entstehen und die Vergänglichkeit der Kunst und eine große Hommage an die Oper. Im Rahmen einer Sonderführung von Elfi Mikesch bekommt ihr die einmalige Gelegenheit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und alle Fragen zu stellen, die noch nicht beantwortet wurden!

Studio Visit | Wolfgang Ganter

Liebe Kunstfreund*innen,

am 21.04.2018, um 12:45 Uhr besuchen wir das Atelier-Labor von Wolfgang Ganter in den Uferstudios.

Wolfgang Ganter könnte man als einen künstlerischen Wissenschaftler bezeichnen, der Bakterienkulturen zu Kunstwerken modifiziert. Ausgangsmaterial sind Dias und Farbnegative, die im Zeitraffer ihrer Zersetzung ausgesetzt wurden: Bakterien und Chemikalien bearbeiten die Oberfläche, lösen Formen und Farben auf und bilden neue Elemente. Fixiert durch Trocknung und in bis zu 2000 Detailbildern abfotografiert und zum Gesamtbild wieder zusammengesetzt entstehen die großformatigen Werke.

Wir laden euch herzlich zu einem einmaligen Gespräch mit dem Künstler in seinem Atelier ein und freuen uns auf euch!