Feminist Health Care Research Group | Talk mit Inga Zimprich

Liebe Kunstfreund*innen,

wir laden Euch herzlich ein, am Freitag, den 13.07.2018, um 16:30 Uhr gemeinsam mit uns die aktuelle Ausstellung Practices of Radical Health Care – Materialien zur Gesundheitsbewegung
der Feministischen Gesundheitsrecherchegruppe zu besuchen und mit der Künstlerin und Kuratorin Inga Zimprich ins Gespräch zu kommen.
„Die aktuelle Ausstellung Practices of Radical Health Care – Materialien zur Gesundheitsbewegung in der District Galerie präsentiert Recherche zur Gesundheitsbewegung West-Berlins. An der Schnittstelle zwischen Frauen*bewegung und Hausbesetzer*innenszene entstanden radikale Institutionen wie das Feministische Frauengesundheitszentrum (FFGZ), die antipsychiatrische Beratungsstelle und das HeileHaus, die heute mit alternativen Beratungsangeboten fortbestehen. Feministische Gesundheitsinitiativen organisierten Selbstuntersuchung, Selbsthilfegruppen und autonome Beratungen und kämpften für das Recht auf Abtreibung. Die Gesundheitsbewegung stellte den patriarchalen medizinischen Blick, insbesondere in der Frauen*heilkunde, und den funktionalen Gesundheitsbegriff der Schulmedizin infrage. Die Gesundheitsbewegung politisierte Krankheit als gesellschaftlichen Raum der Unterbrechung und des Widerstands.“ (Quelle: District Berlin)

Studio Visit | Malte Zenses und David Schiesser

Liebe Kunstfreund*innen,

wir laden Euch herzlich ein, am Samstag, den 07.07.2018, um 14:00 Uhr gemeinsam mit uns das Studio von Malte Zenses und David Schiesser zu besuchen und mit den beiden Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Malte Zenses und David Schiesser verbindet das Studium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Malte Zenses‘ Arbeiten zeugen von einer grafischen Anmutung. Indem der Künstler seine Werke auf wenige Farben und zeichnerische Elemente reduziert, erprobt er die Möglichkeiten der Abstraktion und formalen Decodierung. Dabei entstehen seine Werke oft durch die vielfache Überarbeitung des Zeichengrundes. Malte Zenses konfrontiert Rezipierende mit seinen Arbeiten mit Assoziationen von Leere und Fragmenthaftigkeit. David Schiesser, der ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main absolvierte, widmete sich anschließend der Tätowierung, die sein Oeuvre nachhaltig prägen sollte. Der Künstler begann, sich mit Haut als Zeichengrund zu befassen sowie Ästhetiken des Tätowierens in seine Arbeiten einzuarbeiten. In dem Einspeisen tattoo-ähnlicher Zeichenelemente ebenso wie mit der Verwendung von mittelalterlicher Zeichenästhetik gelingt es dem Künstler, auf unkonventionelle Weise den menschlichen Körper in seinen Werken zu erforschen.

Besuch der Kleinen Humboldt Galerie

Liebe Kunstfreund*innen,

nach einem spannenden Besuch der Kleinen Humboldt Galerie im letzten Sommer, laden wir Euch für Dienstag, den 03.07.2018, um 18:30 Uhr zum diesjährigen Talk mit der Künstlerin Britta Lumer und einer der Kuratorinnen der aktuellen Ausstellung ein.

Unter dem Titel [HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN] wird der Ausstellungsraum für 4 Wochen zum Atelier, in dem Besucher*innen den Entstehungsprozess der künstlerischen Arbeiten von Helena Hladilová, Anouk Kruithof, Britta Lumer und Zorka Wollny mitverfolgen können, bevor deren fertige Arbeiten für zwei Wochen präsentiert werden. Das Konzept der Ausstellung basiert auf dem Prinzip der Partizipation, so suggeriert bereits der Titel, dass Besucher*innen keineswegs eine passive Betrachter*innenrolle einnehmen sollen, sondern vielmehr eingeladen werden, die Ausstellung aktiv in Form von Texten und eigenen Führungen mitzugestalten.

Wir laden Euch herzlich ein, gemeinsam mit der Künstlerin Britta Lumer und einer der Kuratorinnen der Kleinen Humboldt Galerie die Ausstellung zu besuchen und mitzugestalten.

Abfallprodukte der Liebe | Führung @Akademie der Künste

Liebe Kunstfreund*innen,

am Donnerstag, den 07.06.2018, um 17:00 Uhr besuchen wir gemeinsam die aktuelle Ausstellung ‚Abfallprodukte der Liebe‘ in der Akademie der Künste. Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten der drei befreundeten Kunstschaffenden Elfi Mikesch (Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin), Rosa von Praunheim (Filmemacher und Aktivist) und Werner Schroeter (Theater-, Opern- und Filmregisseur). Der Ausstellungstitel „Abfallprodukte der Liebe“ bezieht sich auf Werner Schroeters Poussières d’amour (1996), einen Film über das Entstehen und die Vergänglichkeit der Kunst und eine große Hommage an die Oper. Im Rahmen einer Sonderführung von Elfi Mikesch bekommt ihr die einmalige Gelegenheit, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen und alle Fragen zu stellen, die noch nicht beantwortet wurden!

Studio Visit | Thomas Saraceno

Liebe Kunstfreund*innen,

am Freitag, den 01.06.2018, um 17:45 Uhr besuchen wir das Studio des Künstlers Tomás Saraceno in Rummelsburg.

Die weite Reise in den Osten lohnt sich, da die Jungen Meister eine einmalige Gelegenheit bekommen, in die Welt des Künstlers einzutauchen. Besonders für die Planung der großen Einzelausstellung im Tokyo Palais in Paris wird das Studio zu einem künstlerischen Experimentierfeld, in dem ihr live dabei sein könnt! Das Areal ist ein ehemaliges Fabrikgelände, dessen fünf Etagen von 50 Mitarbeiter*innen (und Spinnen) kreativ bespielt werden. Wir werden die verschiedenen Bereiche, wie Aeroscene, „Spinnen-Labor“, Production, Press and Text sowie Architektur erkunden und auf interessante Gespräche und Kunstwerke stoßen.

Wer sich bereits ein Bild von Tomás Saracenos künstlerischem Kosmos machen möchte, kann dies auf seiner Webseite tun.

Wir laden euch herzlich ein, alle Fragen an den Künstler zu stellen, die während des Atelierbesuches aufkommen.
Achtung an alle die unter einer Spinnenphobie leiden: Bitte beachtet, dass wir in Räume gehen werden, in denen sich lebende, nicht in Terrarien eingeschlossene Spinnen aufhalten!

Studio Visit | Wolfgang Ganter

Liebe Kunstfreund*innen,

am 21.04.2018, um 12:45 Uhr besuchen wir das Atelier-Labor von Wolfgang Ganter in den Uferstudios.

Wolfgang Ganter könnte man als einen künstlerischen Wissenschaftler bezeichnen, der Bakterienkulturen zu Kunstwerken modifiziert. Ausgangsmaterial sind Dias und Farbnegative, die im Zeitraffer ihrer Zersetzung ausgesetzt wurden: Bakterien und Chemikalien bearbeiten die Oberfläche, lösen Formen und Farben auf und bilden neue Elemente. Fixiert durch Trocknung und in bis zu 2000 Detailbildern abfotografiert und zum Gesamtbild wieder zusammengesetzt entstehen die großformatigen Werke.

Wir laden euch herzlich zu einem einmaligen Gespräch mit dem Künstler in seinem Atelier ein und freuen uns auf euch!